RESURRECTION

Resurrection - (c) PLAION PICTURESKUANG YE SHI DAI
– Bundesstart 25.06.2026
– First-Release 22.11.2025 (CHN)

Es gibt Filme, die herausfordern, und darin finden sich welche, die auf bestimmte Weise weit darüber hinaus gehen. Und es gibt Filme, die einfach nur durch ihre Visualität faszinieren. „Resurrection“ fällt in diese beiden Kategorien – aber sonst in keine weitere. Sieben Jahre nach „Long Day’s Journey into Night“ hat Filmemacher Bi Gan seine künstlerischen Ambitionen noch viel höher geschraubt. Diese sieben Jahre hat er für sein jüngstes Werk benötigt, es zu entwickeln und auszuarbeiten. Beim der Entwicklung hatte Bi Gan Unterstützung von Co-Autor Zhai Xiaohul, und bei der Ausarbeitung war Hauptdarsteller Jackson Yee an seiner Seite. Jackson Yee spielt fünf verschiedene Rollen in fünf verschiedenen Episoden. Und man kann über den Film sagen was man will, aber Yee ist mit jeder Figur großartig.

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MINIONS & MONSTERS

Minions Monsters - (c) UNIVERSAL STUDIOS– Bundesstart 02.07.2026
– First-Release 24.06.2026 (FR)

Preview 28.06.2026, Cineplex Fürth

Nach vier „Ich, einfach unverbesserlich“ und zwei „Minions“ Filmen, sind die gelben Nervtöter endlich angekommen wo sie schon lange hingehören: Beim Film. Dem geht natürlich auch eine laute und chaotische Geschichte voran. Denn seit Ur-Zeiten (im wahrsten Sinne des Wortes) sind die Minions auf der Suche nach dem perfekten Bösewicht, um diesem zu dienen. In den ersten beiden Minion-Ablegern waren das Kevin, Stuart und Bob – die letztendlich auch mit dem Schurken Gru fündig wurden. Aber zu jener Zeit der Suche nach dem Glück, hat sich wegen besseren Erfolgschancen eine Gruppe abgespalten. Geführt von James, Henry und Ed. Die Zuschauenden lernen daraus: Die amerikanische Namensgebung hatte ihren Ursprung in grauer Vorzeit.

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THE PIANO TUNER

Tuner - (c) DCMTUNER
– Bundesstart 02.07.2026
– First-Release 21.05.2026 (CH)

DCM-Screener, Digitales Kino, 14.06.2026

Selten kommt ein Film über den man so wenig weiß, der einem allerdings bereits in den ersten Minuten das Gefühl gibt, etwas Besonderes zu sehen. Harry Horowitz ist Klavierstimmer, und in die Jahre gekommen. Niki White ist Harrys bereits ausgelernter Nachfolger, und macht schon die ganze Arbeit. Harry ist eine Quasselstrippe, der – in diesem Alter nicht fremd – kaum noch Grenzen kennt, und gerne für sehr peinliche Situationen sorgt. Niki ist ein junger Kerl, der die Peinlichkeiten von Harry mit einem resignierenden Lächeln erträgt. Harry ist nicht einfach Nikis Chef, die beiden sind Freunde. Das muss keiner von ihnen sagen, Dustin Hoffman und Leo Woodall verstehen das ohne Worte oder große Gesten auszudrücken. Und ihr Regisseur, Daniel Rohrer, hat auch den perfekten Blick dafür. Wahrscheinlich kommt durch seine Dokumentarfilme auch dieses Gespür für das Authentische.

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POWER BALLAD

Power Ballad - (c) LEONINE DISTRIBUTION– Bundesstart 25.06.2026
– First-Release 29.05.2026 (IRE)

Wer kennt nicht irgendeine Power-Ballade. Der erste Schultanz, eine Hochzeit zur später Stunde, oder jedes Konzert in Meat Loafs letzten Jahrzehnten. Wenn es also in einem Film um so einen Song geht, und der Protagonist Rick Power heißt, dann weiß man Bescheid. John Carneys Film pendelt sich irgendwo zwischen Komödie und Drama ein. John Carney hat so einen Film schon öfter gemacht – „Sing Street“ oder „Flora and Son“. Ja, auch in diesen Filmen ging es primär um Musik, er liebt Musik. Nur, wenn der Film von einer Power-Ballade handelt, sollte eine solche auch zu hören sein – und überzeugen. Viele gute Filme enttäuschen mit ihrem, mit diesen ganz speziellen Song. Ein überraschend positives Beispiel war allerdings der Psychothriller „Mother Mary“. In „Power Ballad“ heißt der angepeilte Ohrwurm ‚How to Write a Song (Without You)‘. Regisseur John Carney hat ihn zusammen mit dem schottischen Musiker Gary Clark geschrieben. Und was soll man sagen – es ist ein Ohrwurm, der überzeugt.

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SUPERGIRL

Supergirl c - (c) WARNER BROS– World-Release 24.06.2026

Ein junges Mädchen heuert einen versoffenen Revolverhelden an, um den Mörder ihrer Eltern zu jagen und zu töten. Nach dem Genuss des jüngsten Streichs aus ‚James Gunns DC Universe‘, wird einem dieser Plot bekannt vorkommen. Eigentlich ist es die Prämisse von Charles Portis‘ schon zweimal verfilmten Roman ‚True Grit – Die mutige Mattie‘ von 1968. Anstelle von John Wayne oder Jeff Bridges, schlüpft die 26-jährige Australierin Milly Alcock in die Rolle des versoffenen Helden wider Willen. Nur, dass ihr das Drehbuch dann doch einen Willen hinzu dichtet, um den Film mehr Fülle zu geben – und davon abzulenken, wie wenig Inhalt Craig Gillespies „Supergirl“ tatsächlich hat. Irgendwo auf einem erdfernen Planeten tötet der marodierende ‚Krem von den gelben Hügeln‘ mit seinen Brigandern die Eltern der jungen Ruthye Marye Knoll. Die sucht Hilfe bei der ständig verkaterten Kara Zor-El, auf der Erde bekannt als Supergirl. Noch während Kara die Hilfeleistung ablehnt, wird ihr Hund Krypto vom bösen Krem vergiftet. Es wird also doch persönlich.

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OBSESSION – Du sollst mich lieben

Preview der Fantasy Filmfest Nights 2026, Nürnberg

Obsession - © 2026 Focus FeaturesOBSESSION
– Bundesstart 25.06.2026
– First-Release 13.05.2026 (BLG)

Bear, Nikki, Ian und Sarah sind Freunde seit Kindstage, und nun auch noch Arbeitskollegen. Bear ist unsterblich in Nikki verliebt, wagt es aber nicht ihr das zu sagen. Bear – kurz für Baron – ist nicht nur unglaublich schüchtern, er hat zudem Angst die gemeinsame Freundschaft aufs Spiel zu setzen. Doch dann kommt der große Tom Hanks-Moment, den wir bereits in „Big“ kennengelernt haben – das magische Wunschinstrument. Hanks Josh fand den Jahrmarkt-Automaten Zoltar, und Bear findet einen albernen Esoterik-Spaß. Ein Stück Holz einer Weide, bei der man den Wunsch während des Zerbrechens aussprechen muss. Aber Regisseur, Autor und Cutter Curry Baker macht mit seiner düsteren Bildsprache und unangenehmen Dialogsequenzen von Anfang an klar: Das hier wird nicht Penny Marshalls „Big“.

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SAVAGE HOUSE

Savage House - © 2026 Paramount Pictures– Bundesstart 18.06.2026
– First-Release 23.01.2026 (IRL)

Sie sind unverschämt, rücksichtslos, egozentrisch, gierig, manisch, arrogant, schamlos, verletzend, eigentlich rundherum unangenehm: Sir Chaunecy und Lady Savage. Mitte des 18. Jahrhunderts hat das Haus Savage in adeligen Kreisen seinen Ruf verloren. Die Pocken wüten im Land, und mit jedem Klopfen an der Tür vermutet man aufständische Jakobiten. Vielleicht ist das genau die richtige Zeit, den Ruf des Hauses Savage wieder herzustellen. Nicht des Rufes wegen, nicht des Namens wegen, sondern für die eigene Eitelkeit – und vielleicht für noch mehr von allem. Denn Adel bedeutet Ansehen, und Ansehen bedeutet ungeschoren mit ziemlich allem davon zu kommen. Wie zum Beispiel diverse Parzellen der Ländereien doppelt zu verkaufen, um die ungezügelte Verschwendung im Haus zu finanzieren. Regisseur und Drehbuchautor Peter Glanz hat eine rabenschwarze Extravaganz geschaffen, wie sie selbst im Ursprungsland Großbritannien selten geworden sind.

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BACKROOMS

Backrooms - (c) A24– Bundesstart 18.06.2026
– First-Release 27.05.2026 (MEX)

Wer mit dem Konzept der ‚Backrooms‘ vertraut ist, und die YouTube-Serie des unverschämt jungen Kane Parsons verfolgt hat, für die dürfte die Kino-Adaption „Backrooms“ wenig Überraschendes bieten. Nur neue Perspektiven – wie in jeder Folge der Web-Serie eben auch. Und diese Perspektiven machen das Kinodebüt des 21-jährigen Parsons  unheimlich und verstörend. Das Konzept und das Design der Backrooms ist allerdings keine Erfindung des jungen Filmemachers, sondern geht auf ein einzelnes Bild zurück, das auf 4chan gepostet wurde – und schnell zur eigenen Welt mutierte. Für Freunde der Web-Serie ist es eine gruselige Neuauflage, für Neueinsteiger wird „Backrooms“ zur Grenzerfahrung. Und im Kino sogar mit einer Art Handlungsgerüst – die Geschichte des gescheiterten Ladenbesitzers Clark. Seine Frau hat den funktionierenden Alkoholiker vor die Tür gesetzt, und jetzt lebt er in seinem eigenen Laden, der allem Anschein nach Restposten der unansehnlichsten Möbelstücke verkauft.

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ZOMBIES IM ZOO

Night of Zoocpocalypse - (c) LEONINE DistributionNIGHT OF THE ZOOPOCALYPSE
– Bundesstart 11.06.2026
– First-Release 23.01.2025 (RUS)

Der Entwurf dieses Films stammt – von allen Fantastik-Autoren – ausgerechnet von Clive Barker. Angst und Vorsicht sind begründet, aber nicht mehr notwendig. Die kreative Schreibkunst der bislang kaum bekannten James Kee und Steven Hoban haben diverse Änderung im Konzept von Barker vorgenommen. Jetzt ist „Zombies im Zoo“ ein ansehnlicher und vor allem auch unbedenklicher Kinospaß – es fragt sich nur für welches Publikum. In Vancouver gibt es einen Freizeitpark mit Zoo. Die eingesperrten Tiere fristen ihr Dasein mit dem unbeirrbaren Glauben, dass ihre jetzigen Situation mit ihren eigentlich natürlichen Lebensbedingungen gleichzusetzen wäre. Eines Nachts schlägt ein winziger Meteorit ausgerechnet bei einem Hasen im Streichelzoo ein. Ohne erkennbare Gründe frisst der Hase das kosmische Gestein, und mutiert zu einem grün strahlenden Monster – wie alle anderen Tiere, die dieser Alpha-Hase beißt. Die wiederum andere beißen… und so weiter, und so weiter… wer kennt nicht die Zombie-Regeln. Mit der Ausnahme, dass hier niemand gefressen wird.

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DIE KLEINE AMÉLIE oder der Charakter des Regens

AMÉLIE  ET  LA  MÉTAPHYSIQUE  DES  TUBES

Kleine Amélie - © 2025 Maybe Movies, Ikki Films, 2 Minutes, France 3 Cinéma, Puffin Pictures, 22D Music– Bundesstart 11.06.2026
– First-Release 25.05.2025 (BLG)

„Ich wurde im Alter von zweieinhalb Jahren in den Kansai Bergen geboren – durch die Gnade von weißer Schokolade.“
Neben „Arco“ und dem Instant-Klassiker „Flow“, darf sich „Die Kleine Amélie“ durchaus zu den innovativsten Animationsfilmen im aktuellen Kino zählen. Eine poetische Besonderheit in Erzählung, Technik und Botschaft. Es ist die autobiografisch beeinflusste Geschichte der Schriftstellerin Amélie Nothomb, die als gebürtige Belgierin die ersten fünf Jahre ihres Lebens in Japan aufwuchs. Die ersten drei davon behandelt der Film des Regie-Duos Maïlys Vallade und Liane-Cho Han – in gewisser Weise. „Amélie“ ist keine Nacherzählung eines Lebens, er ist ein Abriss von Erfahrungen, Eindrücken, und den wertvollen Einflüssen einer interkulturellen Erziehung. Wie zum Beispiel der Genuss von weißer belgischer Schokolade in Japan.

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DISCLOSURE DAY – Tag der Wahrheit

Disclosure Day - (c) UNIVERSAL STUDIOS– Release 10.06.2026 (world)

Nur einmal – nur dieses eine Mal – hätte doch Spielberg auf den Komponisten John Williams verzichten können. In diesem Film der ohnehin stark aus der Zeit gefallen zu sein scheint, sind die hinlänglich bekannten Orchestrierungen des wohl bekanntesten Filmkomponisten überhaupt nicht förderlich. Steven Spielberg folgt in seinem jüngsten Film der klaren Dramaturgie des Kinos der 1990er, was durchaus auch gut sein kann. Doch die ebenfalls stark in dieser Zeit verwurzelte musikalische Untermalung gibt „Disclosure Day“ immer wieder einen Hauch von überholter Nostalgie. Der Film sollte aber als Weiterführung für Spielbergs bisherige Visionen über nicht-terrestrisches Leben im Heute angekommen sein. Es ist der fünfte Film des ‚Wunderkinds“ mit Außerirdischen (auch wenn sie in „Indiana Jones 4“ interdimensionale Wesen genannt werden), funktioniert aber tatsächlich wie eine logische Weiterführung von „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ – wie das Projekt bei Fans und Cineasten lange Zeit auch fälschlicherweise gehandelt wurde.

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DOLLY

Filmbeitrag der Fantasy Filmfest White Nights, Januar 2026

Dolly - Courtesy TIBERIUS Film– Bundesstart 18.06.2026
– First-Release 06.03.2026 (IRL)

Das Mainstream-Kino hat seinen Namen nicht von ungefähr. Umso erstaunlicher ist es, wie gerade im Horrorgenre dieser Massentauglichkeit auf Teufel komm raus (Ironie beabsichtigt) nachgekommen wird. Bei „Dolly“ hat der verantwortliche Rod Blackhurst zu seine Kumpels gesagt: Lass uns irgendwas machen wie „Blutgericht in Texas“ oder „In a violent Nature“. Und irgendwie habe sie es dann als Kurzfilm umgesetzt, irgendwo zwischen diesen beiden Beispielen. Proof of Concept nennt sich das im Fachjargon, ähnlich einer Machbarkeitsstudie. Viele wundervolle kleine Perlen sind so zu herrlichen Langfilmschockern geworden. „Saw“, „Smile“, „Babadook“, um nur die Besten zu nennen. Und auch „Night Swim“, diese besondere Ausgeburt an Schrecken, mit einem Swimming-Pool voll besessenem Wasser. Dafür zeichnete sich auch schon Rod Blackhurst verantwortlich, der nun seinen 4-minütigen „Babygirl“ zum Langfilm machte. Und wie der jetzt betitelte „Dolly“ nun zeigt, das Horrorgenre ist eben nicht Blackhursts Ding.

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PASSENGER

Passenger - © 2026 Paramount Pictures– Bundesstart 28.05.2026
– First-Release 20.05.2026 (BLG)

Das André Øvredal mit seinem 2010er Hit „Troll Hunter“ so viel Erfolg hatte, war nicht unbedingt seiner Inszenierung zu verdanken. Der Norweger kam einfach mit einer erfrischend neuen Idee für das Monstergenre. Das aber André Øvredal mit „Passenger“ weniger Glück hat, liegt allerdings an seiner Inszenierung. Weil sich der Norweger an einem uralten Konzept des Horrorfilms versucht. Idee und Drehbuch stammen von Zachary Donohue und T.W. Burgess, wobei die Sache mit der ‚Idee‘ dann schon wieder etwas schwammig wird. Wir haben alle Spielbergs „Duel“ gesehen, oder „Jeepers Creepers“. Road-Movies bei denen unbedarfte Menschen aus unbekannten Gründen einem nicht enden wollenden Straßenterror ausgesetzt sind. Und wir kennen den modernen Klassiker „It Follows“, in dem das Böse an Andere weitergegeben wird. Filmbeispiele dieser Art lassen sich bis in die Anfänge des Kinos zurückverfolgen. Diese Konzepte vereint, ergibt „Passenger“. Und André Øvredal ist nicht sehr überzeugend damit.

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SCARY MOVIE (2026)

Scary Movie a - (c) PARAMOUNT PICTURES– Release 04.06.2026 (world)

Es ist erst 13 Jahre her, seit dem letzten, dem fünften „Scary Movie“. Doch es ist bereits 25 Jahre her, seit dem letzten, dem zweiten „Scary Movie“, bei dem die Wayans-Brüder noch die Kontrolle hatten. Nicht nur das „Scary Movie 5“ wegen seines unbeholfenen Dilettantismus der vorerst letzte in der Reihe war, es war auch eine Zeit frei von einflussreichem Horror. Die Neuauflagen von „Scream“, „Halloween“, Final Destination“, und ikonische Originale wie „Weapons“, „Substance“, oder „Get Out“ haben aber einiges auf den Markt geworfen, dass sich lohnt durch den Kakao gezogen zu werden. Haben sich zumindest die Wayans-Brüder gedacht. Da darf „Blood and Sinners“ natürlich nicht fehlen. Cindy Campbell ist also zurück – wie fünfmal zuvor – gespielt von Anna Faris, dieses Mal im Jamie Lee Curtis Modus aus „Halloween“. Ihre Töchter wurden beinahe Opfer von „Scream“s Ghostface, eine davon ist die schwarzhaarig bezopfte Tuesday. Das trifft nicht nur die Serie „Wednesday“ sondern gleich Wednesday-Darstellerin Jenna Ortega, die eine Hauptrolle im „Scream“-Neustart belegt. Damit niemand den Gag verpasst, wird er im Dialog noch erklärt.

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GOOD BOY – HEEL

Good Boy Heel - © X Verleiha.k.a. HEEL
– Bundesstart 04.06.2026
– First Release 05.05.2026 (IT)

Beitrag der Fantasy Filmfest Nights
18.04.16 – Cinecitta, Nürnberg

Chris ist ein liebender Vater, ein rücksichtsvoller Gatte, die Höflichkeit in Person. Der zehnjährige Sohn Jonathan steht ihm in nichts nach. Sie haben ein großes Anwesen auf dem Land. Sie wohnen in einem der ordentlichsten Häuser, die man sich vorstellen kann. Geputzt wird nur mit Öko-freundlichen Mitteln. Es ist ein Zero-Waste-Haushalt. Nur Mutter Kathryn erscheint krank und unpässlich. Das liegt aber nicht an Tommy, der im Keller mit Stahlband um den Hals an die Wand gekettet ist. Im Gegenteil, je länger Tommy im Keller verweilt, desto mehr blüht Kathryn auf. Kein Zweifel: Es ist eine eigenwillige Familie. Und es ist ein eigenwilliger Film. Der Pole Jan Komasa hat bereits 2019 das Drehbuch bekommen, welches ursprünglich in Warschau angesiedelt war. Letzten Endes erweist es sich als unwichtig wo der Film spielt, so oder so nimmt es ihm nichts von seiner unbehaglich gruseligen Atmosphäre.

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